auf der durchreise

August 21st, 2010

(07.08.2010) da wir endgültig genug von der kälte haben dient uns perus warscheinlich schönste stadt nur als absprungpunkt nach kolumbien. nur zwei nächte und einen tag zeit zum kennenlernen, aber sicher ist, wir kommen hierher zurück. tolle altstadt, super bars/restaurants, entspannte atmosphäre. pascaline wird sicher eine super zeit während ihres sprachkurses haben :-)

unser erster 4000er … und dann gleich noch einer

August 12th, 2010

(4.8.2010) bevor wir bolivien verlassen, wollen wir es noch einmal wissen – wir bereiten uns vor zur besteigung unseres ersten 4000ers.  wir fahren von copacapana aus zur nordspitze der isla del sol – und schon am ersten tag bezwingen wir den ersten berg – 3936m. am 2. tag wandern wir vom nord- ans südende der insel, und hierbei werden gleich 2 gipfel gestürmt  – und beide gute 4000m hoch!img_2928 – wer hätte das je von uns gedacht ;-)

isla del sol – ein absolutes highlight. wir geniessen unsere letzten tage am altiplano – geniesst mit uns unsere fotos!

la paz – el alto

August 12th, 2010

(27.7.2010) img_2498wie erkennt man touris, die gerade von rurrenabaque (ca 200m über dem meer) kommend in la paz (zw. 3400-4100m) angekommen sind? sie werden bei der geringsten steigung von bspw. alten oft schwere lasten tragenden männern und frauen überholt ;-) so erging es zumindest mir am ersten tag. daher gestalten wir die ersten tage auch ruhig, geniessen das großstadtflair in den cafes und restis – und die unglaublichen ausblicke in der stadt.  gestärkt durch schweinsstelze, rindsroulade und einem richtigen bier lässt es sich aber dann auch in der höhe besser aushalten – ja, wir haben hier tatsächlich ein österreichisches restaurant entdeckt. am dritten tag wagen wir uns dann sogar nach el alto rauf.  früher ein stadtteil von la paz ist es jetzt eine eigene stadt auf 4100m auf dem plateau über la paz. atem(be)raubend im wahrsten sinne.  in der nacht sinken die temperaturen auf unter 0 grad – und das ohne heizung. so genial das altiplano auch ist, jetzt reicht es doch und wir buchen einen flug nach kolumbien!

Im Dschungelcamp

Juli 29th, 2010

(22.07.2010)wie im letzten beitrag schon beschrieben, war die kaelte uns von trinidad nach rurrenabaque gefolgt, doch das gute daran wenn man zeitlich nicht unter druck steht ist, man kann auch mal warten. das hat sich in unserm fall ausgezahlt. nach tagen mit regen und tiefsttemperaturen in rurre ist endlich die sonne wieder zum vorschein gekommen und wir können uns punktgenau in unser dschungelabenteuer stürzen.
wir wissen ja, dass wildtiere was fotos betrifft sehr unkooperativ sein können, aber schon auf der flußfahrt ins camp werden wir überrascht von unzähligen aligatoren, schildköten und vögeln.

sogar wasserschweine lassen sich blicken, wollen sich aber nicht ablichten lassen und verschwinden bei unserem anblick sofort im dickicht.
das camp selbst ist ausgelegt auf natur und ruhe, sprich kein strom und romantische abendessen bei kerzenlicht. nachts ‘spricht’ der dschungel zu uns und in pechschwarzer nacht kann einem auf dem 5-minütigem weg vom haupthaus zu userer cabana schon mulmig werden. man klammert sich ans licht seiner lampe und erhöht unbewußt seine schrittgeschwindigkeit.
tagsüber genießen wir die natur bei wanderungen durch den dschungel, bootsfahrten auf den seen und beim fischen.
unser guide ist überaus kompetent und versucht uns nicht nur die tierwelt(affen, vögel, waldschweine, fledermäuse, termiten, ameisen und andere insekten), sondern auch die pflanzenwelt näherzubringen. das hört sich nicht sehr spannend an, aber nachdem wir wassser aus lianen getrunken haben, penicillinhaltige aber auch absolut tötliche pfanzen erkundet haben ist die disziplin plfanzenkunde doch nicht so langweilig. außerdem erweist sich die praktische anwendung der dschungelmedizin als äußerst effektiv als alex starke bauchschmerzen bekommt, aber durch einen spezialtee unseres guides  innerhalb kürzester zeit beschwerdefrei ist.
übrigens schmecken lebende termiten nach karotten :-)
besonders angetan haben es mir die blattschneiderameisen. ihre strassen mit unzähligen arbeiterinnen, beladen mit grüner fracht, sind ein super anblick. nebenbei entblättern sie so in kürzester zeit ganze urwaldriesen.

kaelterekord in trinidad und rurrenabaque, flussschifffahrt wegen eisschollen eingestellt!

Juli 18th, 2010

(13.07.2010) hitzerekorde in europa, der dschungel in suedamerika friert gleich ein. eingestellt auf sonne, hitze und mosquitos traten wir unsere flusskreuzfahrt an. schwitzend in unserer outdooruniform haben wir den dschungel erkundet, in der ersten nacht am schiff hab ich noch gedacht das ueberlebe ich nicht, aber geendet haben wir nun in schiunterwaesche, haube und handschuhen.
vorher:

nachher:

die durchschnittstemperatur sollte um diese jahreszeit irgendwo zwischen 20 und 30 grad liegen, aktuell haben wir um 10 grad. durch die gleichzeitige feuchtigkeit(wir sind im dschungel!) ist die kaelte kaum zu ertragen und man glaubt die gicht schickt schon ihre vorboten durch unsere gelenke.
gluecklicherweise lassen wir uns durch solche widrigkeiten nicht gleich aus der bahn werfen und mit ein paar netten leuten der schiffsbesatzung und anderen gaesten waermen wir uns mit ein paar getraenken bei samba und merengue auf.

um der geschichte noch eines draufzusetzen habe ich hier auch gleich noch ein fotos aus rurenabaque, sowas wie das manaus(brasilanische dschungelhaupstadt) von bolivien, aber ohne handschuhe friert mir nicht nur der cocktail ein.

wir pendeln aktuell zwischen bett und kaffeehaus/bar um uns abwechselnd aufzuwaermen und kaffee/cocktails zu schluerfen und warten auf besseres wetter. falls es dazu kommen sollte werden wir uns auf den naechsten trip in den dschungel machen, falls nicht buchen wir einen flieger nach tahiti oder zumindest nach kolumbien ;-)

Kaffee trinken in Brasilien (JAWOHL – unser 4. Land!!! – wenn auch nur kurz ;-)

Juli 12th, 2010

(5.7.2010) da schaut`s – was! wir gehen mal kurz nach brasilien auf einen kaffee – und zwar in die brasilianische grenzstadt corumbà (man kann tatsaechlich einfach rueberspazieren). unser spanisch reicht mittlerweile zum überleben und die kommunikation mit dem/der kellner/in geht uns schon sehr flüssig über die lippen. ganz der tourist denke ich, damit wird wohl auch in brasilien was anzufangen sein, aber bis auf coco für kokos habe ich keine ahnung was hier am oberen ende der speisekarte an fruchtsäften angeboten wird. wer hat denn schon einmal von anacaxi, acai oder cupuacu gehört. bei manga denke ich eher an wilde japanische comics als an mangosaft. das ganze ist also jetzt portugisisch, mir kommt es aber etwas spanisch vor. das mit den säften ist mir auch wurscht, ich bestelle einfach ein bier, das heißt zwar hier cervescha und nicht cerveza, aber ich werde zumindest verstanden ;-) der rest des tages klingt dann auch gemütlich im gastgarten aus, einen saft hab ich mir auch noch bestellt, einfach hinzeigen und schauen was kommt, war richtig lecker :-) kaffee haben wir übrigens auch einen getrunken.

unter alligatoren

Juli 12th, 2010

(1.7.2010) das pantanal – das weltweit groesste sumpfgebiet, die heimat von millionen von alligatoren, anakondas und unzaehliges mehr oder weniger gefaehrliches getier. ein kleiner teil davon liegt auch in bolivien – und den wollen wir erkunden (obwohl uns alle in den touristisch viel mehr erschlossenen teil in brasilien schicken wollen). wir buchen eine bootstour bei zachariah bismark(!) – dem chef des einzigen bolivianischen einmann-unternehmens, der solche touren anbietet.img_0863 – das ist unser boot! und auf gehts – drei tage in die wildnis. wir schippern von puerto quijarro den rio paraguay rauf – sumpf, urwald, seltsames getier – truthaehne in baeumen, riesenhafte meerschweinchen … und natuerlich alligatoren. dann wird es abend. wir sind auf der suche nach einem schlafplatz – und unser guide scheint auch einen gefunden zu haben, was ich allerdings anfangs gar nicht als solchen erkennen kann. wir gehen an land (ein kleiner landstreifen im sumpf) – meterhohes gestruepp, millionen von moskitos – mit der machete wird ein zeltplatz freigeschlagen, img_1015die zelter aufgebaut und dann schleunigst rein bevor uns diese bestien aussaugen. am naechsten tag gehts weiter den fluss rauf – und dann sehen wir tatsaechliche einen jungen jaguar!!! – das ist aeusserst selten (siehe als beweis auch die fotoseite!). am nachmittag gibts eine grillerei im dschungel – so richtig archaisch: spiesse schnitzen, grillstelle errichten (nur das fleisch muessen wir uns nicht selbst erlegen ;-) das haben wir dabei) – aber es schmeckt lecker!!

und dann wirds wieder abend – wir sind zu spaet dran, es ist finster und wir sind immer noch am boot ohne schlafplatz – das ist gar nicht gut!! robert leuchtet mit seiner stirnlampe das ufer ab. im schein der lampe sieht man ueberall die augen der alligatoren leuchten – unser guide steuert ans ufer – uah – ich will gar nicht raus aus dem boot!! – aber der platz ist ok (zumindest schon frei von gestruepp). am naechsten tag werde ich von einem lauten, tiefen eher grunzaehnlichem laut geweckt – ein alligator, meint unser guide. ach wie beruhigend, denke ich. ist der alligator neben meinem zelt auch schon aufgewacht – hoffentlich ist er auch ein morgenmuffel ;-) mit sonnenaufgang stehen wir auf – und der ist phenomenal! und dann gehts retour -insgesamt eine geniale tour.img_1162

Riesenfarn im Nebelwald

Juni 25th, 2010

(21.06.2010) das schöne am reisen ist, dass man vieles sehen kann was es zu hause einfach nicht gibt. wirklich interessant wird es aber wenn man fast in der zeit zurück reisen kann. diese erfahrung beschert uns der besuch des Amboro nationalparks. die fast einzigartigen klimatischen verhältnisse ermöglichen es, dass hier urzeitliche riesenfarne die jahrmillionen überleben konnten.  wolkenschwaden ziehen über die berggipfel und beim wandern durch den dichten farnwald hat man fast das gefühl, jeden augenblick biegt ein dinosaurier um die ecke.

prosit neujahr!

Juni 25th, 2010

(20./21.6.2010) ja – kein schmäh! wir feiern neujahr! von 20. auf 21.6.2010 beginnt das neue inka-jahr. und wir sind zufällig in samaipata. und dort in der nähe ist el fuerte – eine der wichtigsten zeremonialstätten der inkas! mit außergewöhnlichen klangerlebnissen (schrill pfeiffende flöte), traditionellen getränken (wie u.a. bier) und diversen zeremonien verabschieden wir das alte und begrüßen das neue jahr.

ALLEN EIN GUTES NEUES INKA-JAHR!

potato tasting – fiesta de la papas

Juni 16th, 2010

as bolivia is the country with the most different kinds of potatos in the world  it is nearly a logical decision to try some of them. before we could start cooking we had to do a little survey at the market to find out some details about bolivian potatos. to find the regular types is not a problem, because big sacks of them are available everywhere at the market. a harder thing was to find out about special types of them, because most of them are not called patatas/papas(potatos) but have different names and sometimes don`t look like potatos. with a little luck and help from the women at the market we could manage to have at the end 7 different types of potatos(4 regular with different colors, papalisa, papa seca, oca). as it is not a lot of fun to do cooking and testing alone, find some people to join the cooking have some drinks and make a party out of it is much more fun. greetings to deborah, lee, amanda, kati and jonas it was a great time with you.

Here some impressions of bolivian potatos: