Valle Sagrado – Heiliges Tal der Inkas

(23.11-26.11.2010) “Shaka, als die Mauern fielen” ist vielleicht nicht jedem geläufig, aber trifft relativ genau das was wir uns in den fünf tagen im heiligen tal meisst anschauen. beeindruckend ist, wie es die inkas in den wenigen jahren ihrer herrschaft geschafft haben so viele bauwerke auf so vielen, meisst möglichst unzugänglichen bergspitzen, zu errichten. das sollen ihnen unsere politiker mit ihrer lust auf eigene denkmalsetzung erst einmal nachmachen. viele bauwerke dienten entgegen der bezeichnung ‘Heiliges Tal’ nicht nur sakralen zwecken sondern hatten auch handfeste militärische und wirtschaftliche zwecke. hochgelegene terassen liesen sich leichter gegen feinde verteidigen als tiefer gelegene einrichtungen und die sogenannten ‘Kreise von Moray’ dienten der landwirtschaftlichen forschung.

noch vor der ankunft der inkas wurde die salzgewinnung in den salinas von maras gestartet. diese überdauerte sowohl inkas und spanier, und wird bis heute zur deckung des lokalen salzbedarfs, völlig ohne maschinelle hilfe, betrieben.

das heilige tal ist natürlich ein touristischer brennpunkt, aber das gute an brennpunkten ist, dass außerhalb davon meist völlige ruhe herrscht. setzt man seine füße für eine wanderung in bewegung, trifft man auf freundliche einheimische die zum plausch bei kokablättern oder zum trinken eines maisbieres einladen. das ganze vor dem hintegrund einer wundervollen kultur- und naturlandschaft mit in allen farben blühenden erdäpfelfeldern vor schroffen berghängen.

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