Die Stadt am Ende der Wüste

(23.01.2010)wüste ist wahrscheinlich etwas übertrieben, aber nach 9 stündiger fahrt durch staubige steppe waren wir schon ziemlich eingetrocknet.
vorweg kan man sagen, in puerto deseado tut sich im normalfall gar nichts, nur der wind bläst. wer aber gerade aus puerto madryn kommt wo es vor touristen nur so wimmelt, der ist hier genau richtig. das besondere an diesem ort ist, dass sich das meer ca. 40km ins bett des rio deseado hineinschiebt. diesem umstand ist es zu verdanken, dass hier einiges an tierischen bewohnern zu sehen ist. verschiedene kormoranarten, pinguine, seelöwen und auch die schwarz-weissen commerson delfine. schade nur, dass die tourveranstalter die touristen für meinen geschmack etwas zu nahe an alle tiere heranlässt, aber da der rio deseado kein ausgewiesenes naturschutzgebiet ist, gelten hier wohl andere bzw. keine regeln wie z. b. in puerto tombo.
was unseren aufenthalt zusätzlich interessant gemacht hat war ein dreitägiges musikfestival bei dem jeden tag verschiedene bands zu sehen waren, von folklore bis rock’n roll. war eine gute mischung und ich glaube der ganze ort war jeden tag auf den beinen. anstrengend war die sache, weil die ‘hauptbands’ immer erst gegen 2 uhr morgens auftraten und die auftritte bis 4 uhr morgens gingen. das schlägt sogar die beginnzeiten im linzer kapu ;-) recht frisch waren wir dann meist nicht am nächsten morgen, aber da wir ohnehin nicht viel vorhatten war das kein problem.

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