Archive for November, 2010

so nah am feuer …

Montag, November 29th, 2010

(12.11.2010)… so nah am vulkan. der vulkan arenal – einer der aktivsten vulkane der welt und wir wollen lava sehen. wir probieren es von allen seiten. in el castillo quartieren wir uns in ein B&B. dort im whirlpool sitzend, bier trinkend starren wir in die finsternis, dorthin wo sich der vulkan befindet – doch der bleibt ruhig. am nächsten tag schwingen wir uns auf pferderücken und reiten durch wälder, wiesen und felder mit genialen ausblicken auf den wiederum ruhigen vulkan. tags darauf gehts zu fuss auf den kleineren erloschenen vulkan neben dem arenal und rüber nach la fortuna – ein ziemlich anstrengender marsch, belohnt allerdings wieder mit genialer sicht auf den vulkan, der allerdings auch an diesem tag nicht mal kleinste rauchwölkchen zeigt. tja – lava haben wir keine gesehen, dennoch sind wir begeistert vom arenal.

hallo deutschland

Samstag, November 13th, 2010

(4.11.2010)deutschland – wieso deutschland werdet ihr euch fragen. und gleich vorweg – nein, wir sind noch nicht in europa! – oder doch? manchmal haben wir schon fast den eindruck. aber dann läuft uns ein faultier über den weg, wir hören das meer rauschen und wir sind wieder beruhigt – doch noch zentralamerika.
wie es dazu kam: wir brachen unsere zelte in panama ab und fuhren nach costa rica, nach puerto viejo, einem kleinen ort an der karibikküste. von der bushaltestelle war es nicht weit zu unserem hostal vista verde, geführt von 2 deutschen (das wussten wir). als wir ankamen, stand vor dem eingang ein kleinlaster – ein deutscher fleischer – tja, kaum zu glauben. wir nutzten die gunst der stunde und kauften ebenfalls, so wie eine größere anzahl von dort versammelten menschen aus deutschland,weisswürste, geräucherte würste, speck, schinken, ein nußbrot sowie 2 laugenbrezln (ja, er hatte auch echtes brot dabei). wir haben uns ja schon immer gefragt, wohin die vielen deutschen auswandern. die karibikküste costa ricas ist offenbar ein sehr beliebtes ziel.
und so sitzen wir hier, bei grillwürsten, wurstbrot etc., sprechen seit tagen nur mehr deutsch und müssen uns schon zusammennehmen, dass wir bspw. nicht zum strand “laufen”, sondern “gehen”, nicht “konfitüre” sondern “marmelade” kaufen, das trotzdem nicht wie “bei muttern” schmeckt :-)
aber die karibikküste ist ja auch ein angenehmer platz zum leben – und so kommt es, dass wir wieder einmal viel länger bleiben als geplant und noch einmal so richtig karibisches leben mit badewannenwarmen meerwasser, sonne, hängematte etc. geniessen bevor es bald wieder in höhere gefilde geht.

island hopping in klein

Montag, November 8th, 2010

(27.10.2010) Bocas del Toro besteht zu unserem glück nicht nur aus einer insel sondern aus vielen. war es auf er isla colon noch party ist es jetzt auf der isla bastimentos mehr ruhe und natur angesagt. unser hostal liegt direkt über dem wasser und schon unter dem steg tummeln sich unzählige(wir konnten sie zumindest nicht zählen) fische, zwei moränen, krebse und manchmal auch ein oktopus. für mehr tierische erlebnisse gings dann mit dem kajak in die mangroven und zu wunderschönen schnorchelplätzen. um nicht aus der übung zu kommen sammle ich weitere taucherfahrung und erfahre zum ersten mal, dass starke strömung unter wasser sehr anstrengend sein kann. sind wir gerade einmal nicht in stimmung für eine akivität genießen wir aus der hängematte den ausblick aufs meer und die anderen inseln. doch wer rastet der trinkt eventuell zu viel, deshalb erkunden wir die insel zu fuß. was normalerweise eine entspannte wanderung wäre kann sich in der hitze des dschungels schnell in äußerst sportliche aktivität verwandeln. die vom nächtlichen regen aufgeweichten wege panieren uns bis zu den knien mit schlamm, aber fango soll ja gesund sein. aus gesundheitsgründen schlage ich dann auch noch einen krater im größten verfügbaren schlammloch und sehe wieder einmal aus wie das ding aus dem sumpf. glücklicherweise werden unsere anstrengungen schlußendlich mit wunderschönen, menschenleeren stränden belohnt und der rückweg geht uns, trotz weiterer panierung, sehr flockig von den beinen und wir treffen im guesthouse noch unsere freunde ron und balboa auf ein gute nacht getränk.
ein schöner ort zun bleiben, aber da unsere reise noch nicht zu ende ist, geht es nach einer woche weiter richtung costa rica.