Archive for September, 2010

Erster Karibiktraum

Donnerstag, September 30th, 2010

(15.09-21.09.2010) unser erster segeltörn auf offener see beginnt in Cartagena/Kolumbien. fast wären wir nur 9 passagiere da die kolumbianischen behörden einen unserer mitfahrer nicht ausreisen lassen wollen. aber am ende hat man ein einsehen und läßt uns alle ziehen. wir sind 13 personen an bord der African Queen, die crew(Fabian, Carmen und Jose-Luis) sowie uns passagiere(Mila, Stephanie, Jake, Sabine, Patrick, Sergio, Francisco, Aldo, Alex und ich). zusätzlich begleiten uns noch unsere freunde Ron und Club. von segeln zu sprechen ist etwas übertrieben, weil wir die ganze zeit nur mit motor fahren und das segel eigentlich nur als schattenspender zum einsatz kommt. der vorteil daran, wir erreichen trotz ungünstigster winde unser ziel, die San Blas Inseln, innerhalb der geplanten zwei tage. bei der ankunft am späten abend war noch nicht viel zu sehen, aber am nächsten morgen genießen wir das fast schon kitschige panorama und versuchen uns im fast badewannenwarmen wasser den schweiss der letzten tage abzuwaschen. man kann es kaum glauben, aber es gibt wirklich inseln mit genau einr palme. auch die unterwasserwelt hat einiges zu bieten. war beim tauchkurs in kolumbien noch wenig zu sehen, so entfaltet sich eine richtig farbenprächtige unterwasserwelt. wir verbringen traumhafte 4 tage mit sonne, strand, schnorcheln, schwimmen und meisst kühlen getränken. ein paar eindrücke findet ihr in der fotogalerie für panama.

Abgetaucht

Samstag, September 11th, 2010

(06.09.2010) wer hätte es gedacht nach erde erobere ich ein zweites element als lebensraum für mich, wasser. nach dreitägigem praktischem training, videostudium und buchlektüre habe ich die prüfung zur erlangung des PADI Open Water tauchscheins erfolgreich bestanden.
anfangs habe ich mich gefragt, ob ich mir das antun soll, zig meter unter der wasseroberfläche, eingezwängt in einem gummianzug, trockene luft aus einem plasikschnuller saugen? eleganzpreis werde ich auf keinem fall mit diesem outfit gewinnen, so viel ist klar ;-)
versucht habe ich erst einmal einen eintägigen schnupperkurs um ein gefühl für die unterwasserwelt zu bekommen und auszutesten ob ich beim ersten schluck salzwasser in 5m tiefe statt einen panikanfall zu bekommen die nötige ruhe bewahren kann. soweit so gut, an der hand der tauchlehrerin hab ich den ersten test überstanden und ein paar schluck salzwasser sollen ja nicht so ungesund sein. für die fortsetzung des kurses brauchte ich aber trotz der schönen unterwasserwelt noch etwas bedenkzeit. das tauchen ist ja nicht gerade ein ungefährlicher sport. am ende überwog aber der reiz der neuen welt, zweifel kamen mir noch einmal als verlangt wurde in 10m tiefe die brille abzunehmen, ohne brille 15m zu schwimmen und die brille danach wieder aufzusetzen. panik, ich muß hier weg dachte ich, funktioniert hat es trotzdem und es ist wahrscheinlich reine trainingssache. trotzdem hoffe ich niemals die brille zu verlieren, führt nur zu wasser in nase und augen ;-)
nachdem ich mit naß- und trockentraining den zweiten tag gut überstanden hatte, war der dritte tag fast nur den fun-dives gewidmet. außer einer gesangseinlage beim auftauchen und dem navigieren per kompass konnte ich frei die unterwasserwelt genießen und die luftvorräte waren leider viel zu schnell aufgebraucht. alles in allem eine wunderbare erfahrung und ich freue mich schon auf die karibischen inseln und auf weitere tauchabenteuer :-)

medellin – stadt des ewigen frühlings …

Mittwoch, September 1st, 2010

(21.8.2010) … heimatstadt von pablo escobar (weldgrößter drogenbaron). stadt der kontraste – reiche kolumbianerInnen in schicken bars neben menschen, die auf der strasse leben – die gemeinsamkeit: alle sind unglaublich freundlich. eine kolumbianische eigenheit, die uns distanzierten mitteleuropäerInnen ja anfangs sehr seltsam vorkommt, vermuten wir doch immer gleich irgendwelche absichten dahinter, die es aber im kolumbiansichen fall nicht gibt – die sind einfach nur unglaublich freundlich und hilfsbereit. (selbst das militär, das hier doch sehr präsent ist, ist freundlich ).

bemerkenswert: es gibt seilbahnen als normales transportmittel – sie verbinden die armen viertel auf den hügeln mit der innenstadt.

kurios: manche schilder an den lokalen

z.B.: dieses schild hängt am eingang einer kleinen bar (bei uns eher tschecherl genannt), in der nur bier, rum und aguardiente (einheimischer anisschnaps) getrunken wird.  wir folgen den einheimischen gebräuchen.