Archive for August, 2010

Wachs Wachspalme wachs

Freitag, August 27th, 2010

(16.08,2010) wer in kolumbien ist sollte sich auf keinen fall die schöne landschaft in der kaffeeregion und den kolumbianischen nationalbaum die sogenannte Quindio-Wachspalme entgehen lassen. nicht, dass die palme selbst uninteressant ist(bis 60m hoch, mehrere hundert jahre alt), aber die kombination mehrerer palmen verpflanzt in eine almähnliche kulisse macht das ganze zu etwas besonderem. zusätzlich wechselt sich hier sonnenschein ab mit durchziehenden wolkenfeldern und verwandelt die kulturlandschaft in einen surrealen nebelwald, aber seht selbst.

Wir lassen es knallen

Donnerstag, August 26th, 2010

(17.08.2010) dass es in kolumbien(nicht nur dort) gerne laut zugeht wissen wir bereits, aber dass man es richtig knallen lassen kann war uns neu.
normalerweise ist die verbindung von alkohol, schwarzpulver und fliegenden metallteilen eher als gefährlich einzustufen, in kolumbien ist es aber ganz normale freizeitbeschäftigung. um was es hier geht heißt Tejo. die regeln sind ähnlich wie beim eisstockschiessen, nur ohne eis und ohne stöcke, dafür mit lehmkiste und ca. 1kg schweren metallpucks. in der lehmkiste befindet sich ein metallring auf dem mit schwarzpulver gefüllte papierpäcken angebracht sind. wie beim eisstockschiessen gewinnt die person die ins zentrum trifft oder zumindest am nächsten dran ist. im unterschied zum eisstockschiessen gibt es hier extrapunkte für ausgelöste explosionen, wäre wahrscheinlich am eis kontraproduktiv ;-) übrigens werden die metallpucks geworfen und nicht geschoben, aber das werfen von eisstöcken wäre wahrscheinlich auch kontraproduktiv ;-)
hier ein paar bilder zur erklärung.

die kiste:

die bahn:

die haltung:

ein besonderes detail ist der 4m lange flaschenhalter, so etwas brauche ich unbedingt für unseren nächsten ausflug an den moldaustausee :-)
mehr bilder gibt es unter Salento-Valle de Cocora.

kein schnee in bogota

Samstag, August 21st, 2010

(10.08.2010) wir haben es geschafft, endlich wieder ohne pudelmütze im gastgarten sitzen. bogota hat alles was man sich wünscht und vor allem wärme. vier breitengrade nördlich vom äquator, immer noch auf 2600m, versuchen wir uns langsam an die neuen bedingungen anzupassen. man soll sich ja genau so langsam an die tiefe/wärme gewöhnen wie an die höhe/kälte.
gut auch, dass wir schon vor den kolumbianischen cocktails gewarnt wurden, alkohol ist offensichtlich reichlich vorhanden, aber softdrinks und säfte sind mangelware und werden nur spärlich verwendet.

auf der durchreise

Samstag, August 21st, 2010

(07.08.2010) da wir endgültig genug von der kälte haben dient uns perus warscheinlich schönste stadt nur als absprungpunkt nach kolumbien. nur zwei nächte und einen tag zeit zum kennenlernen, aber sicher ist, wir kommen hierher zurück. tolle altstadt, super bars/restaurants, entspannte atmosphäre. pascaline wird sicher eine super zeit während ihres sprachkurses haben :-)

unser erster 4000er … und dann gleich noch einer

Donnerstag, August 12th, 2010

(4.8.2010) bevor wir bolivien verlassen, wollen wir es noch einmal wissen – wir bereiten uns vor zur besteigung unseres ersten 4000ers.  wir fahren von copacapana aus zur nordspitze der isla del sol – und schon am ersten tag bezwingen wir den ersten berg – 3936m. am 2. tag wandern wir vom nord- ans südende der insel, und hierbei werden gleich 2 gipfel gestürmt  – und beide gute 4000m hoch!img_2928 – wer hätte das je von uns gedacht ;-)

isla del sol – ein absolutes highlight. wir geniessen unsere letzten tage am altiplano – geniesst mit uns unsere fotos!

la paz – el alto

Donnerstag, August 12th, 2010

(27.7.2010) img_2498wie erkennt man touris, die gerade von rurrenabaque (ca 200m über dem meer) kommend in la paz (zw. 3400-4100m) angekommen sind? sie werden bei der geringsten steigung von bspw. alten oft schwere lasten tragenden männern und frauen überholt ;-) so erging es zumindest mir am ersten tag. daher gestalten wir die ersten tage auch ruhig, geniessen das großstadtflair in den cafes und restis – und die unglaublichen ausblicke in der stadt.  gestärkt durch schweinsstelze, rindsroulade und einem richtigen bier lässt es sich aber dann auch in der höhe besser aushalten – ja, wir haben hier tatsächlich ein österreichisches restaurant entdeckt. am dritten tag wagen wir uns dann sogar nach el alto rauf.  früher ein stadtteil von la paz ist es jetzt eine eigene stadt auf 4100m auf dem plateau über la paz. atem(be)raubend im wahrsten sinne.  in der nacht sinken die temperaturen auf unter 0 grad – und das ohne heizung. so genial das altiplano auch ist, jetzt reicht es doch und wir buchen einen flug nach kolumbien!