Archive for Mai, 2010

schwimmen in der wüste

Donnerstag, Mai 13th, 2010

(3.-8.5.2010) wir sind in san pedro de atacama – wie der name schon sagt, mitten in der atacama, der trockensten wüste der welt. und was tut man in der wüste – tja, schwimmen. unsere erste station war ein salzsee – mind. so salzhaltig wie das tote meer – ein echt cooles gefühl, auf dem salzwasser zu treiben.

und weiter gehts zu den “termas” – baden in einem warmen fluss.  ein ganz natürlicher warmwasserwhirl-pool – einfach nur genial!

aber jetzt kommt der höhepunkt – im wahrsten sinne des wortes. wir fahren zu den geysieren, auf 4300m. wir kommen vor sonnenaufgang bei -10 grad an. auch dort gibts ein warmwasserbecken – und nach sonnenaufgang gehts natürlich wieder zum baden! (tja, als wir uns nach dem baden wieder umgezogen haben- alles im freien versteht sich – und unsere naßen badesachen mal kurz auf die mauer gelegt haben, waren sie im nu gefroren)

wellengeier und wüstenpelikan

Mittwoch, Mai 5th, 2010

(02.05.2010)die geier warten schon am strand, wahrscheinlich auf touristen(alex?) die wagemutig genug sind sich todesmutig in die donnernde brandung zu werfen.

Chanaral ist meißt nur ausgangspunkt für den besuch des nahegelegenen nationalparks Pan de Azucar(Zuckerbrot). wie der park zu seinem namen kam ist mir nicht ganz klar, es gibt außer den kakteen kaum nennenswerte vegetation, aber ein wikipedia-leser kann mir sicher weiterhelfen ;-) die erfahrung stundenlang durch wüste zu wandern kann ich jedem ans herz legen, ohne wasser und sonnenschutz kann daraus ganz schnell ein desaster werden. erfahren wie wir sind ist alles bestens vorbereitet und der charm der wüste kann auf uns wirken. auffällig sind vor allem die verschiedenen arten von kakteen die ihre stachligen arme nach uns ausstrecken. des weiteren treffen wir einen alten bekannten, den wüstenfuchs, wieder. gestartet im hinterland wandern wir durch die mondähnliche landschaft auf die pazifische steilküste zu. dort kann man auf der klippe stehend mit einer hand die kühle pazifikluft und mit der anderen die heiße wüstenluft spüren, kein schmäh, das ist wirklich so. entlang des gebirgskammes erreichen wir schließlich den endpunkt unseres ausflugs und können am strand noch einige fischende pelikane bewundern. trotz ihrer größe offensichtlich geschickte fischer, werden sie von kleineren seevögeln oft ihrers erfolges beraubt. armer pelikan!

Paradies kaputt?

Mittwoch, Mai 5th, 2010

(28.04.2010)kann das paradies kaputt sein? laut zweier reisefuehrer und auch auf nachfragen bei einheimischen ist Bahia Iglesa der traum des chilenischen strandtouristen, immer sonne/wärme, weisse strände, restaurants und bars mit blick aufs meer. die anreise durch brennende wüstensonne verspricht einiges, in der realität ist aber leider auch das paradies auf nachsaison geschaltet und kaum ein restaurant hat offen. die sonne ist auf standby und am strand trägt man lang-arm und -bein zum schutz vor der kühlen brise vom pazifik. was macht der sonnen und wärmesuchende tourist dann? er/sie bunkert sich in der cabana ein, versucht den pisco- und nahrungsmittel-nachschub aufrecht zu erhalten, wartet bei heissem tee auf einen besseren tag und schmiedet an alternativen plänen. die absicht sich vor dem kalten chilenischen und bolivianischen hochland noch den pelz aufbrennen zu lassen koennen wir ad acta legen.

Technische Info

Sonntag, Mai 2nd, 2010

hallo an alle die unseren blog verfolgen bzw. einen kommentar schreiben wollen!

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lg
robert

Die Brücke vor dem Berg

Sonntag, Mai 2nd, 2010

(20.04.2010) endlich haben wir auch mal etwas höhentraining. wir haben schon gedacht wir kommen gar nicht weiter rauf mit der sorge in bolivien furchtbar einzugehen. nun aber ist es soweit und wir haben die erste nacht ganz gut überstanden, sind ja nur 2700m. wenn du aber so ein flachlandösterreicher bist wie ich, dann merkt man den sauerstoffmangel schon beim sich schnell bewegen oder während des schlafes. außer der höhe gibt es in Puente del Inca nicht viel zu sehen außer, wer hätte es gedacht, die ‘Puente del Inca’.

Puente del Inca

Puente del Inca

runderherum ein extrem super bergpanorama das einlädt raufzusteigen und die aussicht auf vielfarbige bergwelten, eis und schnee und den höchsten berges außerhalb des himalaya, des Aconcagua, zu werfen.

Aconcagua Aussichtspunkt

Aconcagua Aussichtspunkt

wie an vielen unserer stationen in letzter zeit ist die saison komplett vorbei und wir sind die letzten gäste für dieses jahr. gerade wurden auch die container der parkverwaltung abtransportiert welche normalerweise eintritt für die wanderung richtung Aconcagua, oder für die härteren unter euch, das besteigen, gegen gebühr erlaubt.

da wir fast die einzigen sind die auch übernachten ist es witzig zu sehen wie busse voller tagestouristen für ein foto zur Puente del Inca und zum aussichtspunkt auf den Aoncagua gekarrt werden ohne sich, wahrscheinlich sicherheitshalber ;-) , nicht mehr als 100m vom bus zu entfernen.

wir dagegen wandern los auf den berg der bergsteiger schlaflos macht. da außer uns wirklich niemand unterwegs ist, geht es sicherheitshalber nur bis ca. 3500m, aber sowohl anstieg als auch schwierigkeit erlauben es auch nicht-bergsteigern bis ins basislager auf ca. 4000m zu wandern.