Archive for Februar, 2010

El Bolson-Hippiemetropole, Wander- oder Bierparadies?

Donnerstag, Februar 25th, 2010

(24.02.2010)eigentlich sind wir zum wandern gekommen(geplant 3 tage) aber wir werden wohl eine ganze woche bleiben(nicht nur zum wandern). alle 2 tage gibt es einen super markt auf dem man nur lokale produkte kaufen kann. vom himbeershake bis zur hölzernen sitzbank wird alles angeboten, was sich zubereiten bzw. herstellen läßt. besonders gut finden wir die braukunst. bis jetzt haben wir 4 lokale brauereien gezählt und weil nächstes wochenende auch noch das alljährliche hopfenfest(fiesta national del lupulo http://www.bolsonweb.com/cerveza_bolson_patagonia_fiesta_lupulo.htm, http://muypatagonia.com/2010/02/23/el-bolson-anuncio-el-programa-de-la-fiesta-nacional-del-lupulo/) stattfindet bleiben wir auch noch bis sonntag. gewandert und an einem der seen waren wir natürlich auch schon, und selbst dort im finsteren wald sind wir über eine brauerei gestolpert :-)

Rio Azul

Im finstren Wald, cerveceria Kelly

Lago Puelo

Menue Cerveceria El Bolson

Menue Cerveceria Otto Tipp

Drei Finger und der Fitz

Donnerstag, Februar 25th, 2010

(16.02.2010)bekanntestes trekking ziel ausgehend von el chalten ist natürlich der fitz roy und seine drei torres. auch wenn es kaum eine trekking tour auf die besteigung des einen oder anderen gipfels angelegt hat, ist alleine das heranwandern an den fuß der bergkette mit seinen gletschern und seen ein beeindruckendes erlebnis. als draufgabe hatten wir das glück wunderschönen wetters bei unserer tour, aber seht selbst.

Cerro Torres

Fitz Roy

Cerro Torres, Laguna Torres, davor Alex :-)

El Chalten-Bergwanderer/steiger-Dorf am Fuß der Anden

Donnerstag, Februar 25th, 2010

(15.02.2010)als manifestation argentinischen anspruchs auf diesen teil der anden erst 1985 gegründet, entwickelt(e) sich dieses dorf schnel zur trekking-metropole für die umliegenden andengipfel. im sommer hat der ort knapp 900 ständige einwohner und keine ahnung wie viele trekkingbegeisterte(oder auch nicht) besucher. die besucher verteilen sich gut auf die guesthouses, hotels und campingplätze und man hat nicht das gefühl, dass in den restis und bars viel gedränge herrscht. alles in allem eine sehr entspannte atmosphäre zum start einer bergtour oder auch zum feiern einer glücklichen rückkehr. and dieser stelle glückwünsche an sanne und robert(http://weltreise-robertundsanne.blogspot.com) zum überstehen ihrer tour :-)

Es freut sich der Tourist wenn’s kracht

Dienstag, Februar 23rd, 2010

(14.02.2010) der Perito Moreneo gletscher ist wohl eines der beeindruckensten naturschauspiele die man besuchen kann. paßt auch das wetter wird es fast schon kitschig. in regelmäßigen abständen tut der gletscher auch etwas für’s puplikum, er kalbt. mit krachen und platschen brechen große eistürme ab und fallen unter beifall der besucher in den see. da unvorhersehbar, sollte man die kamera beiseite legen und das schauspiel einfach nur genießen. so wie es auschaut, bleibt uns dieses spektakel auch noch einige zeit erhalten, da dieser gletscher einer der wenigen auf dieser welt ist die trotz klimaerwärmung noch wachsen.

El Calafate

Dienstag, Februar 23rd, 2010

(13.02.2010) el calafate haut uns nicht wirklich vom hocker, extrem touristisch, restaurant reiht sich an restaurant, hotels, hostels und guesthouses wohin das auge blickt. am schönsten ist die kleine lagune in der man vögel wie z.b. flamingos beobachten kann.

die umgebung von el calafate ist extrem trocken. was mich immer wundert ist, dass auch direkt am see, wo es doch feucht genug sein sollte, nicht wirklich viel grünes wächst. wahrscheinlich liegt es am sandigen boden der keine feuchtigkeit hält.

El Bolson

Montag, Februar 22nd, 2010

(21.02.2010) breaking news: super bier in el bolson! wegen dieser neuigkeit ziehe ich den bericht über el bolson ein paar anderen berichten vor. wir sitzen gerade im restaurant der lokalen brauerei mit dem kreativen namen ‘Cerveceria El Bolson’ ;-) nicht nur daß man hier ca. 10 verschiedene biere braut(cerveca artesanal), das bier ist auch noch gut! manche werden rufen, himbeerbier it kein bier, aber das ist angesichts der anderen köstlichkeiten wohl nebensächlich. außer brauerei und restaurant gibt es noch einen angeschlossenen campingplatz, falls man zwecks feldstudie gleich hier übernachten will/muß.

el boson selbst ist überaus entspannt, alle zwei tage gibt es einen großen markt mit allerlei kunsthandwerk und kulinarik. alle wichtigen einrichtungen wie bars, geschäfte touristinfo befinden sich in gehweite. sogar der lokale gras-dealer hat sich bei uns schon vorgestellt ;-) liegt wahrscheinlich daran, daß sich hier viele hippies angesiedelt haben. wir überlegen sogar länger als ursprünglich geplant zu bleiben, weil es wirklich nett ist. danke an sanne und robert(http://weltreise-robertundsanne.blogspot.com) für den tip.

einen weitern tip von uns gibt es auch noch, die fahrt über die route 40 mag zwar interessant und abenteuerlich klingen, man sieht aber eigentlich nur pampa, welche uns schon auf dem weg nach süden ca 2000km begleitet hat. ist sicher spektakulär, wenn man noch keine gesehen hat, aber sonst?! 36 stunden und zwei nächte im bus(meist auf schotterpiste), semi-semi-cama waren nicht gerade gemütlich. abenteuerlich war auf alle fälle der bus, der uns leider mehrmals zu unplanmäßigen halts gezwungen hat aber auf  freier strecke(pampa) von fahrer und beifahrer wieder flott gemacht werden konnte.

Man muß nicht alles machen

Montag, Februar 15th, 2010

die erkenntnis ist nicht neu, aber ich habe schon gezweifelt ob wir wirklich auf dem richtigen weg sind. es gibt auf einer langen reise so viele dinge zu sehen und orte zu besuchen, aber es wird sich niemals alles ausgehen. oft ist ein tag ohne besondere aktivität die bessere entscheidung. an dieser stelle auch einen gruß an tanja und gerhard(www.longwayround.over-blog.net) die das auch so sehen :-)

Torres del Paine

Samstag, Februar 13th, 2010

(10.02.2010)we could feel the pain! – stürmische, regnerisch, kalt – so empfing und puerto natales – der ort,  an dem die touren zu einem der berühmtesten nationalparks chiles starten – berühmt wegen seiner 3 hochragenden granittürme (aber unter uns gesagt – es sind doch nur 3 berggipfel – das kann uns, die wir aus einem bergland kommen nicht so sehr beeindrucken).  wir trotzen dem wetter und brechen auf in den park. – und wieder einmal haben wir glück. die sonne zeigt sich zumindest während unserer 2 1/2 stündigen wanderung – der park ist auf alle fälle einen ausflug wert – und zwar wegen der spektakulären landschaft – hügel, umrahmt von riesigen schneebedeckten bergen – zwischendurch blaue und türkisfarbene seen mit flamingos. auf dem wanderweg treffen wir auf guanacos (fast so nahe wie in einem streichelzoo) und verschiedenste vögel. nachmittags wirds wieder regnerisch – und der wind bläst an manchen stellen ziemlich heftig (da bin ich froh, dass ich doch schon einige steaks gegessen habe und meine standfestigkeit noch stimmt ;-)

Porvenir – das Ende ist hier

Dienstag, Februar 9th, 2010

porvenir ist ein kleines hafenstädtchen im chilenischen teil von feuerland, in einer bucht an der magellanstrasse – erreichbar mit einer fähre von punta arenas aus (ca. 3 h je nach witterung). die überfahrt ist ziemlich rau – aber wieder haben wir glück und sehen delphine (peale-delphine).

porvenir – bedeutet “zukunft” – die zukunft scheint aber eher weit in der vergangenheit zu liegen.  ushuaia ist das offizielle ende der welt -aber hier fühlt man sich dem ende der welt viel näher. es tut sich nichts – aber gerade das ist auch das reizvolle hier. wir wandern in der gegend rum – super schöne landschaft, pferde, schafe, guanaco-gruppen, vögel…  – ab und an fahren einheimische mit dem auto vorbei, winken uns zu und wundern sich, dass wir hier herumwandern – … und immer ein eisiger wind – entschleunigung pur – … nur am wochenende tut sch hier was – und wir sind live dabei: ein eineimischer karaoke-sänger,  cerveza, pisco-sour , und pisco in ziemliche großen mengen!

Der Hase nagt am Ende der Welt

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

(30.01.2010)europäische einwanderer bedrohen das ende  der welt – das gemeine europäische kaninchen hat sich hinterrücks am ende der welt eingenistet und vermehrt sich mit rasanter geschwindigkeit – was natürlich für das hiesige ökosystem nicht so gut ist.  -> und da muss sich sogar die karotte tarnen. das sieht dann so aus:

(das ist tatsächlich ein karottengewächs!!)