Archive for Januar, 2010

Meterhohe Wellen bei Kap Horn, nix passiert

Sonntag, Januar 31st, 2010

(30.01.2010)nach einem faulen tag kann ich alex dazu überreden eine schiffstour auf dem beagle kanal vor ushuaia zu machen. zu sehen gibt es bekannte tiergesichter wie kormorane, seelöwen und andere vögel ;-) außerdem einen leuchtturm, wie spannend :-) das ineressanteste für mich ist allerdings die fahrt selbst. war es am weg richtung osten noch relativ ruhig, ist die fahrt richtung westen(gegen wind und wellen) eine wirkliche freude. das kleine schiff hüpft von welle zu welle und ständig bricht das wasser über bug und brücke herein. leider haben nicht alle passagiere eine solche freude damit.

Modern Talking und das Ende der Welt

Sonntag, Januar 31st, 2010

(28.01.2010)fast am unteren(oder oberen) ende der welt angekommen haben wir uns erst einmal etwas ruhe verdient. rein ins erste restaurant und nachdem wir platz genommen haben, erreichen bekannte klänge unsere ohren, modern talking hat es bis hierher geschafft, ist das das ende der welt?

Fin del Mundo, das Ende der Welt

Sonntag, Januar 31st, 2010

(29.01.2010)wir haben sie erreicht, die südlichste stadt der welt, ushuaia. rund 3000km von buenos aires und ca. 18000km von alaska sind wir am ende der panamericana angekommen.

Kohle, Öl und Wolle

Sonntag, Januar 31st, 2010

(26.01.2010)eher unfreiwillig machen wir in rio gallegos halt, da die busse nach ushuaia leider schon ausgebucht waren. kaum ein tourist tut es uns gleich, aber unser aufenthalt gibt uns gelegenheit weder einmal nichts zu tun ;-) ein paar nette restaurants und beisl gibt es auch, was gibt es schöneres :-)
das wohl attraktivste am ganzen ort ist aber die sehr ursprünglich untergebrachte touristeninformation.

Die Stadt am Ende der Wüste

Sonntag, Januar 31st, 2010

(23.01.2010)wüste ist wahrscheinlich etwas übertrieben, aber nach 9 stündiger fahrt durch staubige steppe waren wir schon ziemlich eingetrocknet.
vorweg kan man sagen, in puerto deseado tut sich im normalfall gar nichts, nur der wind bläst. wer aber gerade aus puerto madryn kommt wo es vor touristen nur so wimmelt, der ist hier genau richtig. das besondere an diesem ort ist, dass sich das meer ca. 40km ins bett des rio deseado hineinschiebt. diesem umstand ist es zu verdanken, dass hier einiges an tierischen bewohnern zu sehen ist. verschiedene kormoranarten, pinguine, seelöwen und auch die schwarz-weissen commerson delfine. schade nur, dass die tourveranstalter die touristen für meinen geschmack etwas zu nahe an alle tiere heranlässt, aber da der rio deseado kein ausgewiesenes naturschutzgebiet ist, gelten hier wohl andere bzw. keine regeln wie z. b. in puerto tombo.
was unseren aufenthalt zusätzlich interessant gemacht hat war ein dreitägiges musikfestival bei dem jeden tag verschiedene bands zu sehen waren, von folklore bis rock’n roll. war eine gute mischung und ich glaube der ganze ort war jeden tag auf den beinen. anstrengend war die sache, weil die ‘hauptbands’ immer erst gegen 2 uhr morgens auftraten und die auftritte bis 4 uhr morgens gingen. das schlägt sogar die beginnzeiten im linzer kapu ;-) recht frisch waren wir dann meist nicht am nächsten morgen, aber da wir ohnehin nicht viel vorhatten war das kein problem.

gestern zwischen 06:58 und 07:18…

Freitag, Januar 29th, 2010

..isses dem server zuviel geworden! – die frage ist bloss.. was? – die weiten der pampa,.. das muhen der hochlandrinder.. oder die spartanische “trennkost”???

nu läuft er jedenfalls wieder!

grüsse!wvrnn

endlose weiten

Sonntag, Januar 24th, 2010

jetzt weiss ich erst, was wirklich pampa heißt.  – 2000 km haben wir bereits zurückgelegt auf unserem weg in den süden. dh. stundenlange busfahrten durch die argentinische pampa (v.a. durch die patagonische)  – ausblicke aus dem busfenster:

stunden später:

… da kommt man wirklich runter.  aber es ist nicht so öd wie es scheint, auch hier tut sich immer wieder was: … rechts ein guanako … (nach einer halben stunde) … viele schafe links (bedeutet mind. 5) … 2 maras (das ist dann schon eine ziemliche aufregung für uns ;-)) … eine gefährliche kurve (huch) …

knapp 800.000 km² ist patagonien groß – und davon ein großteil pampa -> kleine Büsche, Gras, Halbwüste – und trocken – und windig (bis stürmisch). Bevölkerungsdichte – wen wunderts – im Schnitt 2 EW/km²

Neue Seite Essen und Trinken verfügbar

Mittwoch, Januar 20th, 2010

um einen eindruck über essen und trinken an unseren verschiedenen reisezielen zu vermitteln haben wir folgende seite hinzugefügt.

http://www.knepf.com/blog/?page_id=103

die neue seite ist natürlich auch über den menuepunkt Pages erreichbar.

Pinguine bis der Arzt kommt

Mittwoch, Januar 20th, 2010

(19.01.2010) ich konnte es mir bis jetzt nie vorstellen, aber es gibt einfach ansammlungen von tieren die man sich nicht vorstellen kann. wir haben den nationalpark Punta Tombo besucht der berühmt ist für seine magellan-pinguine, und davon gibt es dort ziemlich reichlich. laut letzten schätzungen tummeln sich hier über 1 Million dieser tiere. ich hatte mir immer gedacht, das wilde tiere eigentlich angst vor menschen haben, das ist aber bei dieser art völlig anders. das gute ist, die touristen können sich nur in einem eingezäunten bereich bewegen, aber selbst dort gilt, vorfahrt(oder eher vortritt) für den pinguin. man muß fast aufpassen, keinem dieser tiere auf die füße zu treten, so viele sind es und so wenig scheu haben sie. aktuell befinden sich die pinguine im letzten drittel ihres vermehrungszyklus, was bedeutet auch viele junge pinguine stehen ungeduldig herum und warten mit sehsucht auf den nächsten happen den die eltern vom meer nach hause bringen.

ausser pinguinen gibt es in Punta Tombo auch noch guanakos, nandus, maras(pampahasen) und wie überall auch einige schafe zu sehen.

landschaftlich haben wir es wie fast überall in patagonien mit pampa zu tun, was bedeutet steppe bzw. halbwüste.

Pinguin

Magellan-Pinguin

Pinguine

Pinguine

Nandus

Nandus

Mara

Mara

Guanako

Guanako

Löwen, Elefanten und Pinguine

Samstag, Januar 16th, 2010

(15.01.2010)wo gibt es das sonst auf der welt auf so kleinem raum. gestern waren wir sozusagen auf safari auf der Peninsula Valdez. die halbinsel gehört zu den unesco welt-naturerbe-stätten und das nicht umsonst. die isolierte lage und das zunehmende interesse von touristen macht es möglich, daß auf der einen seite der bereich relativ einfach zu schützen ist und dieser schutz auf der anderen seite auch gut finanziert werden kann. der großteil der halbinsel besteht aus pampa, sprich aus gras- und buschland. das land wird zwar bewirtschaftet, aber nur sehr extensiv mit schafhaltung(1 schaf/3Ha limit). daher haben auch die verschiedenen anderen bewohner wie guanakos(eine hellbraune lamaart), patagonische nandus(etwas kleiner aber schneller als der gewöhnliche nandu) und viele andere tier- und vogelarten genug eigenen lebensraum zur verfügung. hier bremst der bus auch schon für ein gürteltier welches die straße überquert :-)

an den küsten liegen aber wahrscheinlich die hauptattraktionen für die touristen. man kann hier seelöwen, seeelefanten und auch schon pinguine beobachten. bei löwen und elefanten aus sicherer entfernung oberhalb des strandes/klippe bzw. vom boot aus, bei den pinguinen nur getrennt durch einen niedrigen zaun. ich glaube sowieso, daß diese tiere eher uns touristen bestaunen als umgekehrt. vor allem die pinguine sind sehr neugierig und haben nicht die geringste angst. hinegen sollte der gemeine tourist etwas sicherheitsabstand halten. wenn sich so ein pinguin auf den schlips getreten fühlt, kann er ohne weiteres mit einem schnabelhieb schwere verletzungen am touristen verursachen ;-)

fotos gibts unter http://www.knepf.com/blog/?page_id=69&album=all&gallery=5